Röthgens & Team
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Wie sieht Schadenmanagment bei Versicherungsmakler Röthgens & Team aus?

Immer wieder werden wir von interessierten Immobilienverwalter und Eigentümer gefragt, wie das von uns angebotene Schadensmanagment aussieht. Deshalb möchte ich dies in diesem Blogbeitrag an zwei aktuellen Beispielen beschreiben.

Schadensfall 1: Wasserschaden und Schimmelbildung in einem Mehrfamilienhaus durch undichten Duscheinlauf

​Der Mieter dieses Objektes hat der Verwaltung die Schimmelbildung gemeldet und diese hat die Schadensmeldung an unser Büro weitergeleitet. Damit war der Vorgang für den Verwalter abgeschlossen!

Wir vereinbarten mit einem entsprechenden Fachmann eine Begehung vor Ort, um sich einen ersten Überblick über das Schadenbild zu verschaffen und die nächsten Schritte mit dem betroffenen Mieter abzustimmen.​

Für eine nachhaltige Schadensbeseitigung ist die Ermittlung der Ursachen von entscheidender Bedeutung. Deshalb wurden als erste Maßnahmen Druckproben der Kaltwasser- und Warmwasserleitung und die Prüfung des Leitungssystems mit dem Tracer-Gas-Verfahren festgelegt.​

Durch diese Prüfungen konnte ein Leitungswasserschaden ausgeschlossen werden und die Fachfirma konzentrierte ihre Suche nach der Schadensursache auf das Abwassersystem.

Der Installateur entfernte das Duschbecken. Dabei wurde die Durchfeuchtung im gesamten Bereiches des Duschbeckens festgestellt und als Ursache der undichte Einlauf lokalisiert.​

Nach Behebung des Schadens wurden die Rechnungen der Handwerker bei dem Gebäudeversicherer abgerechnet und der Verwalter über die Schadensbehebung informiert.​

Schadensfall 2: Wasser tropft in einer Tirearztpraxis von Decke

Im zweiten Beispiel steht keine Großer Schaden, oder eine komplizierte Schadensbeseitigung im Mittelpunkt. Hier möchte ich aufzeigen, welchen Stellenwert wir der Suche von Schadensursachen beimessen.

Schadensbild: In einer Tierarztpraxis in Leipzig tropft über einen Zeitraum von ca. 15 min Wasser von der Decke. Danach trat das Schadensbild nicht mehr auf.

Oftmals ist dies das erste Anzeichen eines größeren Wasserschadens. Um diesen zu verhindern oder einen größeren Schaden auszuschließen, hat bei uns die Ermittlung von Schadensursachen einen sehr hohen Stellenwert.Aus diesem Grunde wurde von uns umgehend eine Fachfirma beauftragt die Ursache für den Wasseraustritt zu lokalisieren.​

Nach einer ersten Sichtprüfung wurden Deckenplatten der abgehängten Decke entfernt um unter Umständen so den Weg des Wassers nachvollziehen zu können. Zum Zeitpunkt der Sichtprüfung war das ausgelaufene Wasser aber schon wieder abgetrocknet, so dass die Ursache für den Wasseraustritt nicht zu lokalisieren war. Deshalb wurde als nächstes das gesamte Wasser-, Abwasser-, Heizugngssystem einer Sichtprüfung unterzogen. Da diese Prüfung auch keine Hinweise auf einen Wasseraustritt brachten, wurde abschließend eine Druckprüfung des Kalt- und Warmwassersystemes durchgeführt. Da kein Druckverlust feststellbar war, konnte von Dichtheit der Systeme ausgegangen werden.​

Aus unserer Erfahrung ist ein solches Ergebnis eher die Ausnahme. In aller Regel sind unkontrollierte Wasseraustritte kein einmaliges Problem und größere Wasserschäden beginnen oftmals mit solchen, eher kleineren Wasseraustritten, denen aber selten die nötige Aufmerksamkeit beigemessen wird. Mit den oben beschrieben Kontrollmaßnahmen lassen sich recht schnell Leckagen als Ursache für solche Wasseraustritte finden und somit größere Wasserschäden verhindern.​

Auch die Kosten für diese Ursachensuche wurde von der Versicherungsgesellschaft übernommen und war für den Kunden kostenfrei.

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