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Gebäudeversicherung – Neuwertversicherung, was ist zu beachten?

Im allgemeinen Sprachgebrauch gilt die Gebäudeversicherung als "Neuwertversicherung". Dabei ist in aller Regel der "gleitende Neuwert" gemeint. Beide Versicherungswerte haben recht wenig gemein.

Es bestehen gravierende Unterschiede zwischen den oben genannten Versicherungswerten und erhebliche Risiken für den den Versicherungsnehmer, wenn ein andere Wert als der "gleitende Neuwert nach 1914" vereinbart wird. Hier sollen die Gebäudeversicherung nach dem Neuwert näher erläutert werden.​

Die Neuwertversicherung ist eine Versicherung mit fester Versicherungssumme. Die Versicherungssumme soll zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses den Betrag wiederspiegeln, der entsprechend der Definition nach §10 VGB Abs. 1 b wie folgt definiert ist:

Als Neuwert gilt in der Gebäudeversicherung der Betrag, der notwendig ist um die beschädigte Sache in "gleicher Art und Güte" neuwertig herzustellen oder anzuschaffen. Speziell in der Gebäudeversicherung sind hierbei die ortsüblichen Preise der beschädigten Sache maßgeblich. Architektengebühren und Kosten für Planung und Konstruktion werden dabei auch erstattet.Aus diesem Grunde entfällt regelmäßig der Anspruch auf die Erstattung des Neuwertes, wenn ein Haus nach einem Versicherungsfall an einem anderen Ort neu errichtet werden soll. Insbesondere dann, wenn die Kosten für den Neubau an dem neuen Standort höher als am alten Standort sind.

Sind aufgrund von Technologiefortschritt eine beschädigte Sache in der selben "Art und Güte" nicht mehr oder nur mit unzumutbarem Aufwand herzustellen, dann werden Ersatzgüter erstattet, die den vorhandenen, beschädigten Gütern möglichst nahe kommen.​

Dabei ist besonders zu beachten, dass für die Bestimmung der Versicherungssumme ausschließlich der Versicherungsnehmer verantwortlich ist. Es besteht keine Beratungspflicht des Versicherers zur Bestimmung dieses Wertes oder einer gegebenenfalls späteren Anpassung der Versicherungssumme bei einer Erhöhung der Baupreise. Damit besteht für den Versicherungsnehmer die Gefahr der Unterversicherung, wenn der Versicherungswert von ihm nicht regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst wird.

Aufgrund dieser Risiken für den Versicherungsnehmer werden Gebäudeversicherungen fast ausschließlich zum "gleitenden Neupreis von 1914" abgeschlossen.

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